So behalten Sie Ihren Babysitter (und Ihren Verstand!)

Sep 14, 2017

Eine der schönsten Erfahrungen für uns als Eltern ist es, die Entwicklung unserer Kinder persönlich zu begleiten: Jeder Augenblick bedeutet eine neue Entdeckung und jeder Schritt ein neues Abenteuer. Doch das heißt nicht, dass nicht irgendwann einmal der Punkt kommt, an dem wir statt Trinkbecher und Trotzanfällen lieber auf Trollinger und Theaterabend setzen – auch wenn es nur für zwei Stunden ist. 

Der nächste Schritt: Wir brauchen einen Babysitter! Das haben wir alles schon durch: Den Versuch, jemanden Zuverlässiges zu finden, den Sie – aber vor allem Ihre Kinder – mögen. Und diese Person sollte auch Sie mögen. 

Hier sind fünf Tipps, wie Sie und Ihre Kinder eine enge, langfristige Beziehung mit Ihrer persönlichen Mary Poppins aufbauen können. 

  1. 1. Lernen Sie Ihren Babysitter auch privat kennen.

Theoretisch ist Ihr Babysitter natürlich eher ein Angestellter, aber so sollten Sie ihn nicht behandeln. Eine Beziehung, die sich zu echter Freundschaft entwickelt, bedeutet früher oder später auch ein tieferes gegenseitiges Vertrauen. Mit der Zeit wird sich Ihr Babysitter zu so etwas wie einem Familienmitglied entwickeln und was gibt es Besseres, um ohne Schuldgefühle einen freien Abend zu genießen, als wenn Sie Ihre kleinen Lieblinge bei einem Familienmitglied gut aufgehoben wissen?  

  1. 2. Formulieren Sie klare Regeln und Erwartungen.

Ein Babysitter kann keine Gedanken lesen. Machen Sie ihm eine Liste mit den wichtigsten Dingen, die er wissen muss: Was es zu essen oder trinken geben kann, welche Einschlaf-Rituale Sie pflegen, wie Ihr Kind bei Reizüberflutung oder einem Trotzanfall am besten beruhigt wird, wie Sie zu erreichen sind und alternative Kontaktpersonen im Notfall. 

  1. 3. Bezahlen Sie fair.

Keine Tätigkeit ist wichtiger als die Betreuung Ihrer Kinder. Den Babysitter fair zu bezahlen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Beim Wohlbefinden Ihrer Kinder geht es schließlich nicht darum, ein Schnäppchen zu machen. In den meisten Fällen hängt der Preis für den Babysitter vom Alter, seiner Erfahrung und davon ab, wie viele Kinder jeweils betreut werden müssen. Wenn Sie Ihren Babysitter auf Empfehlung erhalten haben, sollten Sie sich an seinen Preis halten. Denn die Leistung entspricht dem Preis. 

  1. 4. Sorgen Sie für Unterhaltung für Ihre Kinder.

Die Frage, wie lange Sie Ihren Babysitter behalten, hängt unter Umständen nur davon ab, wie sehr Sie ihn dabei unterstützen, Ihre Kinder zu unterhalten. Jeder Babysitter hat ein gewisses Repertoire erprobter Aktivitäten, doch nur Sie wissen, wie sich Ihre Kinder am besten unterhalten lassen. Also unterstützen Sie Ihren Babysitter ein wenig dabei. Sie können beispielsweise Bauklötze oder Gesellschaftsspiele vorschlagen oder Ihren kleinen Picasso mit Malutensilien ermuntern. Vielleicht entsteht ja im Lauf des Abends ein kleines Kunstwerk, mit dem Sie bei Ihrer Rückkehr überrascht werden!

  1. 5. Für den Babysitter. 

Wenn die Kinder im Bett sind und das Haus aufgeräumt ist, ist es zwar kein Muss, aber dennoch eine nette Geste, wenn Sie auch für die Unterhaltung des Babysitters sorgen. Er sollte Zugang zu Ihrem WLAN haben, falls noch Hausaufgaben zu erledigen sind, oder wissen, wie der Fernseher funktioniert. Sie können ihm auch ein kleines Abendessen zubereiten, das nicht unbedingt aus den rohen Möhren und Nudeln ohne Soße besteht, die bei Ihrem wählerischen Liebling täglich auf dem Speiseplan stehen.